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Angewandte GeowissenschaftenMentorenprogramm

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Mentorenprogramm

Die Geschichte des Mentorings hat ihren Ursprung in der griechischen Mythologie, in Homers Epos „Odyssee“. Bevor Odysseus in den Trojanischen Krieg zog, heißt es darin, bat er einen Vertrauten sich um seinen Sohn Telemachos zu kümmern. Er sollte ihm wie ein geistiger Vater sein, der ihn in die Gebräuche der Gesellschaft einführt und ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Dieser Vertrauter hieß Mentor.
Die Figuren Mentor und Telemachos stehen also seit langer Zeit Pate für eine soziale Beziehung, in der ein älterer und meist erfahrener Mensch mit einem jüngeren Menschen Ratschläge und Erfahrungen austauscht. Mentoring wird schon seit mehreren Jahren erfolgreich in vielen Bereichen angewendet, sehr häufig auch im universitären Bereich.  

Was ist Mentoring?

Das Wort Mentoring verweist in erster Linie auf eine Art von Betreuung, gemeint ist hier vor allem eine Form von geistiger Betreuung. Es ist eine Eins-zu-eins-Beziehung zwischen einem Berater oder einer Beraterin und einem/einer Ratsuchenden. (Haasen 2001, 15)?

Das Hautpziel des Mentorings beinhaltet also die Verbesserung der Kontakte zwischen Studierenden und Lehrenden. Weiter Ziele des Mentorings sind folgende:

  • Beratung in konkreten Situationen, bei aktuellen Fragen und Schwierigkeiten
  • Feedback zu eigenen Verhaltensweisen
  • Karriereplanung und Besprechung möglicher Hindernisse
  • Gemeinsame Erarbeitung von beruflichen Strategien
  • Einführung in Netzwerke und Vermitteln von Kontakten
  • Wiedergabe der eigenen Erfahrung des Mentors oder der Mentorin
  • Einführung in informelles Wissen über die Uni oder Abläufe im Berufsleben

Vorteile und Chancen

„Mentoring bietet den Studierenden in vielerlei Hinsicht die Chance, sich persönlich und beruflich weiter zu entwickeln“ (Haasen 2001,15). Mit Hilfe des Mentors, der Mentorin könnt ihr die nächsten Schritte in eurem Studium und den anschließenden weiteren Verlauf eurer Karriere planen. Ihr erhaltet offenes, ehrliches Feedback, das euch hilft, euer Eigen- und das Fremdbild miteinander zu vergleichen und daraus gemeinsam mit dem Mentor, mit der Mentorin Strategien zur persönlichen Weiterentwicklung zu erarbeiten.
Chancen:

  • intensiver Kontakt mit Professoren und Professorinnen bzw. wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen
  • Entwicklung der Persönlichkeit (Förderung der Organisation, Zeitplanung, Profilierung, Stärkung des Selbstbewusstseins)
  • Orientierung (vor allem an der Uni)
  • höhere Qualifikation (Hilfe bei Problemen, Hausarbeiten, beim Studienverlauf)
  • soziale Kompetenz (Arbeiten an kommunikativen Kompetenzen, Gesprächsstrategien, Selbstmanagement, Konfliktfähigkeit, Teamkompetenz)
  • Karriere- oder Studienplanung (Beratung beim Studium, Praktika)
  • Eintritt in Netzwerke (Kompetente Beratung, Förderung)

Anmeldung und Organisation

Die Anmeldung zum Mentorenprogramm erfolgt über die studentische Studienfachberatung. Dort liegt eine Liste aller Mentorinnen und Mentoren des Institutes aus, in welche ihr euch eintragt. Diese Mentorenliste findet ihr auch nebenan als PDF zum runterladen. Die studentische Studienfachberatung übergibt dann die Liste mit euren Namen und Kontaktdaten den Mentorinnen und Mentoren.

Die Mentorin oder der Mentor nimmt dann Kontakt zu euch auf und lädt euch zu einem persönlichen Gespräch ein. Dieses soll als Einzel- oder Gruppengespräch mindestens einmal im Semester stattfinden. Weitere Gespräche finden nach eurem persönlichen Bedarf statt.

Es ist empfehlenswert eine Checkliste auszufüllen, um sich optimal auf ein Mentorengespräch vorzubereiten. Diese Checkliste hilf euch eure Gedanken zu formulieren und dient als Vorbereitung auf das Mentorengespräch. Diese findet ihr nebenan als PDF zum runterladen. Die Mentorinnen und Mentoren halten regelmäßige Sprechstunden ab und sind auch über E-Mail oder telefonisch erreichbar.

Ansprechpartner:
Für Fragen rund um das Mentorenprogramm, bei Problemen oder beim Wunsch seine Mentorin oder seinen Mentor zu wechseln, ist die studentische Studienfachberatung zuständig.

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