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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Satzung

§ 1 Name, Sitz

Der Verein führt den Namen "Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg". Er soll ins Vereinsregister eingetragen werden; nach der Eintragung lautet der Name „Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e.V.“. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin-Charlottenburg.

§ 2 Zweck, Aufgaben

(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der Geowissenschaften in Berlin und Brandenburg.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar wissenschaftliche und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Hauptzweck liegt in der Förderung der Geowissenschaften und wird insbesondere durch Vortrags- und andere Weiterbildungsveranstalt-ungen sowie Exkursionen, durch Publikation von geowissenschaftlichen Schriften, Karten und anderen Druckerzeugnissen, durch unabhängige fach-spezifische Information und Beratung von Amtsträgern und Behörden in geo-wissenschaftlichen Angelegenheiten sowie durch Nachwuchsförderung ver-wirklicht. Der gemeinnützige Zweck wird durch geowissenschaftliche Öffentlich-keitsarbeit verwirklicht.

(3) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaft-liche Zwecke.

(4) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(5) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Alfred-Wegener-Stiftung, Bonn, die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte geowissenschaftliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 3 Eintritt von Mitgliedern

(1) Ordentliches Mitglied des Vereins kann werden, wer eine geowissenschaft-liche Hoch- oder Fachschulausbildung abgeschlossen hat, mit einer vergleich-baren Ausbildung im geowissenschaftlichen Bereich tätig ist/war oder über entsprechende Fachkenntnisse verfügt. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.

(2) Außerordentliches Mitglied kann jeder Student der Geowissenschaften werden. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.

(3) Fördernde Mitglieder können auf Antrag werden
a) natürliche Personen,
b) Firmen und andere juristische Personen, die jährlich den Verein durch Zuwendungen in oder über festzusetzender Mindesthöhe fördern.

(4) Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder auf Lebenszeit ernennen.

§ 4 Austritt von Mitgliedern

Ein Mitglied kann jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands aus dem Verein austreten.

§ 5 Erlöschen von Mitgliedschaften

Fördernde Mitgliedschaften erlöschen am 31. l2. des Kalenderjahres, in dem der Mindestbetrag zur Förderung des Vereins nicht einging, ohne dass es einer Mitteilung bedarf.

§ 6 Ausschluss von Mitgliedern

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung, wobei eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen der ordentlichen Mitglieder erforderlich ist.

§ 7 Mitglieds- und Förderungsbeiträge

Der Mitgliedsbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt, desgleichen die Mindestbeiträge für die verschiedenen Kategorien fördernder Mitglieder.

§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus zwei Vorsitzenden und zwei Stellvertretenden Vorsitzenden, einem Schatzmeister und einem Schriftführer; die Zusammensetzung des Vorstandes soll das Einzugsgebiet des Vereins berücksichtigen. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt; aktives und passives Wahlrecht haben die ordentlichen Mitglieder. Der Vorstand bleibt nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind die beiden Vorsitzenden. Jeder Vorsitzende ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt.

§ 9 Mitgliederversammlungen

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn diese im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der ordentlichen Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird; dabei sollen die Gründe angegeben werden.

§ 10 Einberufung von Mitgliederversammlungen

Mitgliederversammlungen werden von einem der Vorsitzenden, bei deren Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden durch Brief(-drucksache) an die ordentlichen Mitglieder einberufen. Dabei ist die vom Vorstand vorgeschlagene Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt zwei Wochen.

§ 11 Ablauf von Mitgliederversammlungen

(1) Die Mitgliederversammlung wird von einem der Vorsitzenden, bei deren Verhinderung von einem der Stellvertretenden Vorsitzenden geleitet; sind auch diese verhindert, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

(2) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 20 % der ordentlichen Mitglieder erschienen sind. Im Falle der Beschlussunfähigkeit kann der Vorstand eine erneute Mitgliederversammlung unter Wahrung der Frist des § l0 einberufen; diese Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(3) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand vorgeschlagene Tagesordnung geändert oder ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der ordentlichen Mitglieder. Zum Ausschluss von Mitgliedern und zu Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Drittel, zur Änderung des Vereinszweckes und zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.

(4) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; auf Verlangen eines ordentlichen Mitgliedes muss geheim abgestimmt werden.

§ 12 Protokollierung von Beschlüssen

Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einem Protokoll festzuhalten; das Protokoll ist vom Schriftführer zu unterschreiben und vom Vorstand zu bestätigen.

Berlin, den 18. 2. 1991

Unterschrift der Gründungsmitglieder

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