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TU Berlin

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Steine in der Stadt: Eine Naturwerksteinrallye durch Teile der Rathenower Altstadt - von der Idee zum außerunterrichtlichen Projekt

Matthias Schmidt, Hauptstraße 9, 14715 Großwudicke.

Die vom 22.04. - 15.10.2006 in Rathenow stattfindende Landesgartenschau (= LAGA) veranlasste zu der grundsätzlichen Überlegung, inwiefern nicht auch die Einbeziehung naturgeografisch - geologischer Themen in ein, neben den floristischen Schwerpunkten, ansonsten eher auf die optischen Traditionen der Gastgeberstadt der LAGA 2006 ausgerichtetes Konzept sinnvoll wäre. Gespräche mit den für die Durchführung der Blumenschau Verantwortlichen ergaben hierbei das Interesse an einer naturgeografischen Führung in den Komplex des Weinberg - Parks und die Möglichkeit der thematischen Mitgestaltung an einem “Grünen Klassenzimmer“.

Das sich gegenwärtig in der Planung befindliche Projekt einer Naturwerksteinrallye durch Teile der LAGA - Stadt Rathenow wurde inzwischen angenommen und dem Klassenzimmerbereich UMWELT, ENERGIE UND TECHNIK zugeordnet.

Die Projektankündigung im "Klassenzimmerkatalog" lautet wie folgt: "Was sind Gesteine? Wie kann man sie erkennen und unterscheiden? Ist jeder Stein auch ein Naturwerkstein? Wo findet man in Rathenow Naturwerksteine?" - Fragen, die die Schüler handlungsorientiert und über eine Rallye in sehr anschaulicher Weise bearbeiten. Ausgehend von möglichen "Gesteinsbekanntschaften" im Urlaub erhalten sie einen Überblick über die Gesteinsarten nach ihrer Entstehung und die Verbreitung ausgewählter Naturwerksteine im Rathenower Stadtgebiet. Die gewonnenen Erkenntnisse werden durch die Bearbeitung und Auswertung von Arbeitsblättern vertieft; abschließend besteht die Möglichkeit, in einem Wissensstest die angeeigneten Kenntnisse unter Beweis zu stellen.

Für die Realisierung der auf die Zielgruppe der Schüler der Primarstufe (hier: Jahrgangstufe 5 und 6) ausgerichteten Veranstaltung ergibt sich die Notwendigkeit einer umfassenden Planung, die in ihrem Wesen dargestellt werden soll. Darüber hinaus gilt es die Durchführung als ein außerunterrichtliches Bildungsangebot zu skizzieren. Hierbei finden inhaltliche, curriculare, didaktische und formell - organisatorische Aspekte eine Berücksichtigung und Erklärung.

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