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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Tag der Steine in der Stadt

Samstag, 13.10.2012

Grundgedanken und Einladung zur Mitwirkung

Ziel dieses Tages ist es, deutschlandweit Steine in den Städten öffentlichkeitswirksam zu zeigen. Fachleute wie Steinmetze oder Geowissenschaftler wollen Verständnis für und Freude an Naturwerksteinen in unserer städtischen Umgebung wecken und natürlich auch auf die Besonderheiten des jeweiligen heimischen Materials aufmerksam machen. Aufgrund der Erfahrungen der Jahre 2008 und 2009 mit über 70 bzw. 50 Veranstaltungen in jeweils über 30 Orten (Berichte u.a in Naturstein, Heft 12.08, S. 18 - 21 und Heft 12.09 S. 32 - 36), 2010 (Stein, Dez. 2010, S. 22 - 23), sowie 2011 (Naturstein, Heft 2, 2012) ist die Wiederholung und Weiterentwicklung für Samstag, den 13.10.2012, geplant; je nach örtlichen Gegebenheiten können auch die Tage davor oder der folgende Sonntag genutzt werden.

Fachkundig geführte Stein-Spaziergänge/Exkursionen bieten sich für diesen Tag an; die kann man auch in relativ kleinen Städten gehaltvoll und attraktiv gestalten. In den letzten Jahren wurden Exkursionen in vielen kleinen und großen Orten angeboten – etwa in Rostock, Lübeck, Köln und Herford, in Nienburg (Weser), Rathenow (Brandenburg), Remscheid und Straubing. Das Zusammenwirken von unterschiedlichen Fachleuten wie Steinmetzen, Stadtführern, Geowissenschaftlern und/oder stadtgeschichtlich orientierten Architekten macht die Führungen besonders nachhaltig.

Es gibt viele weitere Möglichkeiten, unter anderen Vortragsveranstaltungen, Besuche von einschlägigen Sammlungen, Werkstattbesuche bei Steinmetzen oder auch bei Künstlern/Stein- gestaltern, Werksbesuche bei Natursteinfirmen („Tag der offenen Tür“), Exkursionen zu Natursteinbrüchen oder Führungen auf Friedhöfen. Natürlich kann man ein spezifisches Publikum ansprechen; z.B. sind Kinder leicht für Stein-Themen zu gewinnen.

Dem Veranstalter vor Ort sind bezüglich des Angebots von Aktivitäten verschiedener Art kaum Grenzen gesetzt, nur durch die eigenen anderweitigen Aufgaben. Für die genannten denkbaren Veranstaltungen gibt es nicht nur fachliche sondern auch organisatorische Partner. Ob z.B. Steinmetzinnung oder Natursteinverband, ob Verkehrs- oder Heimatverein, ob naturwissenschaftlicher Verein, naturwissenschaftliches Museum oder örtliche BUND-Gruppe: Mit gemeinsamen Aktionen erregt man mehr Aufmerksamkeit. spricht mehr Teilnehmer an und gibt vielseitigere Informationen als mit Einzelaktionen.

Dieser Tag ergänzt den „Tag des Geotops“, der sich auf geologische Naturdenkmäler und deren Schutz konzentriert, sowie den „Tag des Offenen Denkmals“ mit seinem Hauptanliegen Denkmalschutz. Der „Tag der Steine in der Stadt“ soll zum bewussten alltäglichen Steinerlebnis anregen; es soll hingewiesen werden zum Beispiel auf Pflaster, Brunnen und Brücke, auf Fassade, Fenster- bzw. Türeinfassungen oder Dachdeckung, eben auf den Einsatz der Steine, auf die Vielfalt ihrer Bildung und Zusammensetzung, ihrer Verwendung und Bearbeitung.

Die Aktivitäten dieses Tages werden lokal angeregt, geplant, durchgeführt und verantwortet. Mit seiner Internet-Site trägt das Netzwerk „Steine in der Stadt“ zur wechselseitigen Information bei; es erstellt einen überregionalen Plan von Veranstaltungen, die fachlich fundiert dem oben erläuterten Ziel dienen. - Wer finanzielle Unterstützung braucht, muss sie selbst einwerben; das Netzwerk „Steine in der Stadt“ verfügt über keinerlei Mittel.

Die Erfahrungen von 2008 - 2011 zeigten, dass man für kurzfristig geplante Veranstaltungen kaum freie Termine, Partner und nur wenig Teilnehmer bekommt. Daher wenden wir uns mit diesem Site dauernd an potenzielle Mitstreiter, damit Sie dieses Vorhaben in Ihre Jahres-planung aufnehmen, Partner vor Ort gewinnen und dann in aller Ruhe Ihre Veranstaltung(en) vorbereiten können.

Rechtzeitig, aber nicht zu lange vorher sollte man die lokale Presse einbeziehen. Es lohnt sich der Aufwand, den einen oder anderen Journalisten vorab so in die Welt der Steine einzuführen, dass er schon vor dem Tag eine Neugier-weckende Ankündigung/Einladung in sein Blatt bringt.

Wer sich beteiligen will, schickt zunächst per E-mail, Fax oder Post Information über die angedachte Projekt-Idee. Sobald Art und Thema, Ort, Zeit und Partner Ihrer Veranstaltung(en) konkret sind, informieren Sie uns darüber. Weiterführende Anregungen aller Art sind stets willkommen! Rückfragen werden gerne nach bestem Wissen beantwortet.

Kontakt und Koordination:

Prof. Johannes H. Schroeder, Ph.D., Prof. a.D.
Technische Universität Berlin, Sekr. ACK 9
Ackerstraße 76, D - 13355 Berlin
Tel. 030 / 314 24424 / Fax 030 / 314 79471
E-mail:
Web:  www.tu-berlin.de/steine-in-der-stadt

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