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Führer Steine in deutschen Städten

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Steine in deutschen Städten

18 Entdeckungsrouten in Architektur und Stadtgeschichte - ISBN 978-3-928651-13-4 - erschienen 2009

Herausgeber: J. H. Schroeder

Autoren: G. U. Aselmeyer, I. Braun, A. Ehling, W.-D. Grimm, A. Groß, F. Häfner, F. Heinz, R. Koch, J.-M. Lange, R. Lehr, G. Lehrberger, H. Leisen, J. Lepper, W. Martin, H. E. Megerle, M. Müller, E. v. Plehwe-Leisen, K. Poschlod, D. Reinsch, A. Richter, H. Scheffler, G. Schied, G. Schied, G. Schirrmeister. J. H. Schroeder, R. Schumacher, U. Schwarz, G. Seidel, H. Siedel, G. Weise, C. Weiß

Ausstattung: IV + 288 Seiten, 405 Farbfotos, 18 Routenkarten, 41 weitere grafische Darstellungen, 27 Tabellen 

Umschlag mit Karte und Inhalt  (PDF, 7,4 MB) 

Aus dem Vorwort zum ersten Band (PDF)

Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e.V.

Buchhandelspreis: € 15,00

Weitere Information über das Netzwerk "Steine in der Stadt":
www.tu-berlin.de/steine-in-der-stadt

Der Band kann wie folgt bezogen werden:                                   

-- durch Direktbestellung beim Logos Verlag Berlin GmbH, Gubenstr. 47, 10243 Berlin, Fax: 030 / 4285 1092; E-Mail:

-- über den einschlägigen   Buchhandel unter Angabe der ISBN(ummer)

Beschreibung

In Berlin fand sich Mitte der neunziger Jahre eine Arbeitsgruppe zusammen, die Steine als Element erlebbarer Stadtgeologie erkannt und seitdem bearbeitet hat. 1999 publizierte die Gruppe den Führer: „Naturwerksteine in Architektur und Baugeschichte von Berlin“, 2006 die zweite stark erweiterte Auflage.  

Auf Anregung der Berliner Gruppe bildete sich 2005/6 das Netzwerk „Steine in der Stadt“, weil in immer mehr Städten die Steine thematisiert wurden, sei es im Rahmen der Denkmalspflege, im Rahmen geowissenschaftlicher Ausbildung, in der Öffentlichkeitsarbeit oder für den Tourismus. Dabei sind es oft „Einzelkämpfer“, die sich des Themas annehmen - nicht selten neben wichtigeren dienstlichen Aufgaben. Man vernetzte sich, um Erfahrungen auszutauschen, einerseits über die Steine selbst, anderseits über Möglichkeiten der Bestandsaufnahme und der Öffentlichkeitsarbeit 2016 gibt es ca. 140 Netzwerker (s. www.steine-in-der-stadt.de).

Einige Netzwerker haben für diesen Führer 18 „Fallbeispiele“ der Naturstein-verwendung in Städten – von Dresden bis München – mit 20 bis 49 verwendeten Steinen pro Stadt zusammengetragen. Die Sammlung soll anregen, eine oder mehrere Städte zu besuchen und die dortigen Steine für sich zu entdecken. Im solche Entdeckungstouren einfach zu gestalten, sind vor allem Steine in unmittelbar zugänglichen Aussenbereichen angesprochen, ob nun an Gebäudefassaden, an Denkmal-sockeln, an Brunnen oder im Pflaster; nur einzelne nicht immer zugängliche Innenräume sind mancherorts einbezogen.  

Dieser Band soll den Nutzer auf seinem Stein-Stadt-Bummel begleiten, unterwegs möglichst gezielt informieren und so zum Finden und Erkennen anregen. Entsprechend sind die Texte relativ kurz und knap gehalten - Tabellarisches ersetzt ergötzliche Prosa. Farblich abgesetzt sind Text (schwarz), Bildunterschriften (rot), stadt- bzw. baugeschichtliche Information (blau) und separate gesteinskundliche Information (grün). Die Gesteine sind mit ihren - möglichst normgerechten - Handelsnamen durchgängig fett kursiv, nicht so genaue Gesteinsbezeichnungen kursiv, die relevanten Bauteile fett gedruckt. Um das Auffinden zu erleichtern, werden - wo es der Platz erlaubte - Übersichten von Gebäuden mit Nahaufnahmen von den Steinen kombiniert.

Zwei Stunden sind als Zeitrahmen vorgegeben; erfahrungsgemäß ist damit die Grenze der Aufnahmefähigkeit beim Publikum fast immer erreicht. Es kommt aber nicht nur auf die Zeit und nicht unbedingt auf die Länge der Route an:

Die Zahlen der Punkte und der vorgestellten Steine sind mit Bedacht begrenzt nach dem Motto: „Auswählen und Akzente setzen“. Akzente können z.B. architektonisch, baugeschichtlich oder gesteinskundlich gesetzt werden. So unterscheiden die Autoren auf Vorschlag von Kollegen Link (Bamberg):                - Verweilpunkte als Schwerpunkte mit wichtigen, regional typischen oder einmaligen Steinen oder aber mit besonderen Ensembles von Steinen                  - Vorbeigehpunkte mit weiteren, aber vielleicht nicht ganz so wichtigen oder allgemein interessanten Steinen.

 Die jeweils einführenden tabellarischen Abschnitte Stadt-Information und Stadt-Geschichte zeigen den örtlichen Rahmen: Sie sollen Verständnis dafür wecken, wie sich die Nutzung der Naturwerksteine im Laufe der Zeit jeweils entwickelt hat.

 

 

Steine in deutschen Städten II

Entdeckungsrouten in Architektur und Stadtgeschichte - ISBN 978-3-928651-16-5  -  erschienen Nov. 2013

Herausgeber: J. H. Schroeder

Autoren: G. Bütttner, R. Ebel, S. Fricke, T. J. Degen, M. Geyer, J.-M. Ilger, B. Jentsch, F. Jentsch, W. Köbbel, R. Kögler, G. Lehrberger, E. Linhardt, S. Marks, W. Martin, J. Meinhardt, M. Müller, R. Müller, A. Peterek, K. Poschlod, C.-D. Reuther, C. Roth, C.-D. Sattler, W. Schäfer, G. Schirrmeister, J. H. Schroeder

Ausstattung: VI + 238 Seiten, 525 Farbfotos, 14 Routen- und 7 weitere Karten, 41 weitere meist farbige grafische Darstellungen,  27 Tabellen

Umschlag mit Karte und Inhalt (PDF, 240KB)

Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e.V.

Buchhandelspreis:  € 12,50    

Weitere Information über das Netzwerk "Steine in der Stadt":
www.tu-berlin.de/steine-in-der-stadt

Der Band kann wie folgt bezogen werden:                                                     

-- durch Direktbestellung beim Logos Verlag Berlin GmbH, Gubenstr. 47, 10243 Berlin, Fax: 030 / 4285 1092; E-Mail:

-- über den einschlägigen Buchhandel unter Angabe der  ISBN(ummer)                    

Beschreibung 

Nachdem 2009 im ersten Band 31 Autoren Routen in 18 Städten beschrieben hatten, folgt nun ein zweiter Band von 25 Autoren mit Routen für 14 weitere große und kleine Städte der Bundesrepublik.

Die Naturwerksteine sind wahrscheinlich die am meisten ignorierten Elemente des städtischen Lebensraumes. Eigentlich merkwürdig: Es gibt ja wirklich sehr viel von diesem natürlichen Material - wir alle laufen täglich an Natursteinfassaden vorbei und über Natursteinpflaster hinweg. Wer beachtet schon den Stein in der Stadt?

Die Autoren dieses Führers wollen das Interesse an diesem vielfältigen Material wecken, zum Entdecken und zur Freude daran anregen. Wer beginnt auf Steine zu achten, wird immer wieder von ihnen angesprochen: Jeder Stein erzählt seine Geschichte von Entstehung und Veränderungen, Herkunft und Einsatz.

 Die Autoren wollen den interessierten Laien ansprechen, ihm den Reichtum der Steine in den jeweiligen Städten vorführen und erläutern. Dieser Band soll den Nutzer auf seinem Stadtbummel begleiten, unterwegs möglichst gezielt informieren und das unmittelbarem Auffinden und Erkennen ermöglichen. Er soll anregen, eine oder mehrere dieser Städte zu besuchen und die dortigen Steine für sich zu entdecken.

Rahmen der Route und der Steine sind wie folgt gestaltet: Für Städte von Chemnitz über Halle, Hamburg, Münster, Freiburg, Straubing bis Hof werden Touren/(Selbst-) Führungen von etwa zwei Stunden Dauer beschrieben und reichhaltig illustriert. Jeweils 26 - 57 verschiedene Naturwerksteine können vorwiegend in allgemein zugänglichen Außenbereichen an Fassaden, Denkmalssockeln, Brunnen oder Brücken, im Pflaster usw. erlebt werden.

Einführende tabellarische Abschnitte Stadt-Information und Stadt-Geschichte zeigen den örtlichen und zeitlichen Rahmen: Sie zeigen, wie sich die Nutzung der Naturwerksteine - örtlich sehr unterschiedlich - im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Zwei allgemeine Teile rahmen die Stadtführungen ein: Am Anfang werden Einblicke in Entstehung und Eigenschaften, Unterscheidungsmerkmale und Bezeichnung der Gesteine sowie in deren Gewinnung und steinmetzmäßige Bearbeitung gegeben. Am Schluss fassen ein erdgeschichtliches Säulenprofil, ein Register und Tabellen spezielle Informationen über die insgesamt 269 verwendeten Gesteine zusammen.

 

 

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