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Naturstein als Gegenstand von Bildung

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Naturstein als Gegenstand von Bildung

Barbara Bassler-Veit
Department für Geo- und Umweltwissenschaften an der LMU München Sektion Paläontologie, Richard-Wagner-Str.10, 80333 München
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Die Umgebung der Menschen in der modernen städtischen Gesellschaft wird geprägt durch das allgegenwärtige Vorkommen von bearbeitetem Naturstein. Naturstein ist vielseitig einsetzbar und kann als umweltverträglicher Baustoff gelten. Dennoch fehlt einem großen Teil der Bevölkerung ein grundlegendes Basiswissen über das Thema „Naturstein“. Aus diesem Grund werden Entscheidungen für oder gegen den Einsatz bestimmter Natursteine bis auf wenige Ausnahmen von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.

Im Folgenden werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie das Wissen um Natursteine in den Bildungsprozess einfließen kann. Kindergärten und Grundschulen bieten heute genügend Freiraum für intensive Bildungsangebote. Später können schulische ebenso wie außerschulische Projekte das bereits erworbene Grundwissen vertiefen. Um einen nachhaltigen Bildungserfolg zu ermöglichen, ist es notwendig, die Angebote den mit dem steigenden Lebensalter veränderten Gewohnheiten der Kinder und Jugendlichen anzupassen.

Bevor allgemeine Empfehlungen für bestimmte Programme entwickelt werden können, müssen von Seiten der Fachwissenschaftler grundlegende Daten erhoben werden. Diese reichen von Spezialkartierungen auf öffentlichen Plätzen, in Schulen und Bahnhöfen bis hin zu Befragungen in Einkaufszentren. Die Basis für ein konkretes, regional übergreifendes Bildungskonzept besteht aus der systematischen Erfassung des vorhandenen Wissensstandes, der Formulierung von Wissenszielen und den entsprechenden Vorschlägen zur Bildungsarbeit.

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